Fesselnde Freiheit

Tiefe Geduld – Ein Song von mir über Gott und Christen, die einem gerne die Sünden aufzeigen

TIEFE GEDULD – Ein Song von mir

2010 erschienen auf dem Album „Broke & Talentiert“ von Prayamond (mein Rap-Name)

 
Verse 1:
Du weißt du bist ein Kind Gottes und du liebst ihn
Du machst nicht immer alles richtig, doch du liebst ihn
Und du weißt auch, dass dich nichts von ihm trennen wird
solange du dich nach seinem Wort ausstrecken wirst
 
Du hast gelernt ihn nach seinem Willen zu fragen
Und immer häufiger nimmst Du seine Stimme auch wahr
Du überstürzt nichts mehr, lässt dich nicht von Trieben regiern
Und dein größtes Kapital ist seine Liebe in dir
 
Die du ausstrahlst, denn es geht dir nicht um dich allein
bei ihm bist du in Sicherheit, das weißt du
Darum fällt es dir leichter mal zu opfern
Bist bescheidener geworden, denn du hast ja deinen Gott
 
Das macht dich nicht überheblich, denn du weißt, dass du immer noch Fehler machst
Aber du betest zu ihm jeden Tag
Und er gab dir seinen heiligen Geist
Der in dir lebt, mit dir redet – im Geist seid ihr Eins.
 
 
Verse 2:
Ab und zu triffst du dich gern mit andern Christen,
um gemeinsam aus der Bibel zu lernen und sonst wissen
sie nicht viel über dich. Eigentlich kennen sie dich nicht.
Und jetzt fangen sie an, dich zu ermahnen, denn dass sei Gottes Sicht,
 
ihre Pflicht, dir die Wahrheit zu sagen, die du nicht
sehen könnest, denn die Sünde verneble dir die Sicht.
Und sie reden so als würdest du Gott hassen
und die Sünde könntest du nicht lassen, weil du sie liebst.
 
Und plötzlich fühlst du dich wie ein Verbrecher,
wie der schlechteste Mensch auf der Welt, dabei weißt du es doch eigentlich viel besser:
du weißt, dass du zu Gott gehörst,
doch jetzt denkst du auf einmal: „Will ich echt zu diesem Gott gehörn?
 
Wenn dieser Gott mich scheinbar zwingen will zu tun, was ich nicht fühle,
weil Gefühle keine Rolle spieln und so auch nicht die Liebe,
die Verletzung, die ich spüre. Wenn nur zählt, dass ich mich füge,
ist der Gott, an den ich glaubte, wohl nicht mehr als eine Lüge.
 
 
Verse 3:
Ich weiß nicht ob der Gott, an den sie glauben, der gleiche ist.
Doch, was ich weiß, ist: es geht um mehr als nur um Christ oder kein Christ.
Denn wer kann wissen, ob ein Mensch, den du nicht kennst,
in seinem Herzen ein Christ ist.
 
Sie wissen nichts über deine Beziehung zu ihm,
drum lass dich nicht aus Unsicherheit von ihnen erziehn,
wenn sie dir wehtun damit und dir vermitteln, du seist schlecht
und du scheißt auf die Gebote und dein Glaube sei nicht echt!
 
Der Gott, an den ich glaube, ist ein liebevoller Vater,
vor dem ich Respekt habe, weil er besser weiß als ich,
was das beste für mich ist und was mir schadet.
Deshalb ist er manchmal streng, aber niemals verachtend.
 
Der Gott an den ich glaube, sagt’s mir so, dass ich’s versteh‘.
Und wenn ich’s manchmal noch nicht seh, dann Fall ich eben auf’s Maul.
Und dann hebt er mich auf und so lerne ich, was falsch ist.
Ich folg ihm nicht aufgrund von Regeln, sondern weil ich sehe, dass es wahr ist.

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