Bacalar – die Lagune der sieben Farben

Auf meiner 5-wöchigen Reise nach Mexiko und die USA war mein erster Stop Tulum. Hier kannst du lesen, was ich dort erlebt habe. Nach einer Woche, die ich dort verbracht hatte, ging es weiter Richtung Süden in den kleinen Ort Bacalar. Dieser Ort liegt nahe der Grenze zum Staat Belize und liegt an der Laguna Bacalar, dem sogenannten See der sieben Farben. Der See heißt so, weil er in vielen verschiedenen Türkis- und Blautönen schillert. Die Lagune ist sagenumwoben. Der Ort Bacalar selbst ist sehr ursprünglich und wird wenig von Touristen heimgesucht. Das stellte ich mir sehr schön vor, aber wurde dann doch zur großen Herausforderung für mich. Warum? Lest selbst …

Mittwoch, 17. Februar 2016 – „Wo bin ich hier gelandet?“
Als ich nachmittags in Bacalar aus dem Bus stieg bekam ich einen kleinen Kulturschock. Der Ort war einsam und es herrschte eine Totenstille. Noch dazu war es super heiß und schwül, vermutlich da der Ort nicht direkt am Meer lag sondern mitten in der Natur an einem großen See. Nachdem ich zuvor in Tulum keinerlei Probleme mit Moskitos gehabt hatte, schienen sie hier überall zu sein.

Zunächst machte ich mich auf den Weg zu meiner Unterkunft, Casita Carolina. Diese Unterkunft fand ich durch Conni von Planet Backpack. Da ich keine Menschenseele sah, ging ich einfach mal auf’s Grundstück und fragte den Gärtner. Der holte dann eine Frau, die kaum Englisch sprach. Gut dass ich das Semester zuvor einen Spanisch-Anfängerkurs belegt hatte. Meine Unterkunft bestand aus einem winzigen, muffigen Wohnanhänger.

Hier wohn‘ ich

 

Dass es am See mehr Mücken geben würde, hatte ich schon vermutet und mir im Vorhinein in Tulum Anti-Mückenspray gekauft. Davon ließen diese Viecher hier sich aber nicht abschrecken. Selbst als ich unter der Dusche stand belagerten sie sowohl mich als auch meine Klamotten. Es war unmöglich nicht gestochen zu werden. Das traf allerdings nur auf Bacalar zu. An allen anderen Orten meiner Reise hatte ich vor Moskitos meine Ruhe, zumindest während der Zeit als ich da war, sprich Februar/März.

Anschließend machte ich mich – wie immer, wenn ich an einem neuen Ort ankomme – auf die Reise durch die Straßen, um mir Ortskenntnis anzueignen, herauszufinden, wo ich Geld abheben und wo ich etwas zu essen bekommen könnte. Der Ort schien menschenleer. Ich schien die einzige Person inmitten von Mexikanern zu sein, die man alle Nase lang mal traf. Sonst Leere. Auch Restaurants fand ich auf Anhieb keine. Ab und zu sah ich mal vereinzelt kleine „Tante Emma“- oder „Tante Eda“-Läden. … Das war ein Witz. Eda ist ein mexikanischer Vorname. Ach, wie auch immer! In solche Läden traute ich mich nicht rein. Ich fühlte mich hilflos, einsam und verloren und wünschte mir plötzlich doch Touristen zurück. Warum wurden die immer so schlimm dargestellt? Was ist falsch an Touristen? Ist es wirklich so viel besser an einem „ursprünglichen“ Ort zu sein, an dem man der einzige Ausländer ist? All so etwas begann ich nun zu überdenken und merkte, ich bin nun mal Deutsche, ich bin Touristin. Und als einzelne Touristin in einem Ort, in dem nur die Menschen leben, die dort ihr ganzes Leben lang schon leben, fühlte ich mich wie ein Alien, wie ein Eindringling und ich wusste, dass man mir sofort ansieht, dass ich nicht von dort bin.

Eindrücke aus Bacalar

Zu allem Überfluss geriet ich auf meiner Suche nach etwas Essbarem – ich hatte inzwischen riesigen Hunger – in einen Hinterhof voller männlicher, mich anstarrender Mexikaner. Ich wäre am liebsten im Boden versunken oder auf dem Absatz umgekehrt. Um es nicht noch peinlicher zu machen fragte ich nur noch pro forma und obwohl ich die Antwort schon kannte: „Tienen comida?“ und auf sein „No.“ hin machte ich kehrt und ging schnell weiter meines Weges. Zum Glück fand ich dann doch einen kleinen Hinterhof, wo es etwas zu Essen gab. Ich bestellte mir eine Pizza und einen Saft. Die Pizza schmeckte – wie die meisten in Mexiko – nicht soooo prall, wurde dafür umso penetranter von Fliegen belagert.

Nach dem Essen fand ich dann einen Platz, welcher offensichtlich der zentrale Platz des Ortes war. Leben tummelte sich hier, hier waren viele Geschäfte, Restaurants und sogar ein Hostel mit jungen Touristen. Na, wer hätte es gedacht. Und dieser Platz war nicht mal weit von meiner Unterkunft entfernt. Und der einzige Geldautomat des Ortes befand sich hier. Ich war wohl in einem großen Bogen um den Platz herum gegangen. Hier war sogar eine Bühne aufgebaut und eine Zeremonie schien vorbereitet zu werden. Eindrücke hab ich euch in dem Video festgehalten.

Der geheimnisvolle „Prophet“
Mal wieder wurde ich von einem etwas älteren Mexikaner angesprochen. Dieser hier sprach verhältnismäßig echt gut Englisch. Er erzählte auch davon, dass er viel rum gekommen ist. Seine Gesprächsthemen gingen jedoch sehr schnell tiefer und wurden philosophisch. So sehr ich philosophische Themen auch mag, ich kannte diesen Mann nicht und hatte mich bisher an diesem fremden Ort auch noch nicht sonderlich wohl in meiner Haut gefühlt. Dies wurde jetzt noch verstärkt. Er sprach darüber, wie die Technologie uns Menschen von uns selbst entfernt. Er sagte, wir seien geistlich tot, müssen uns wieder mit der Natur verbinden, haben Angst im Dunkeln und meinen ohne Technologie und Modernes können wir nicht überleben. Somit sind wir das schwächste Tier von allen, obwohl wir glauben, wir seien das stärkste, denn alle anderen Tiere kommen in der Natur zurecht. Dieser Mann und seine Erzählungen waren mir sehr unangenehm, aber zur gleichen Zeit zog er mich in seinen Bann ich spürte wie ich mich unaufgefordert zu öffnen und von meinen persönlichsten Kämpfen zu erzählen begann. Offenbar hatte ich das Gefühl, er hätte vielleicht etwas Weises dazu zu sagen. Ich spürte, dass der Mann irgendwie Recht hatte. Irgendwie hatte er Ahnung vom Leben, mehr als ich. Irgendwie zog es mich an und zur gleichen Zeit verschloss ich mich davor, so als wolle ich die Wahrheit nicht wahrhaben, weil sie zu weh tut. Er erinnerte mich verdammt stark an Jesus Christus.

Mitten auf dem Platz steht eine Kuppel. Sie ist von innen bemalt und als er erzählte, das sei sein Gemälde und mir in allen Einzelheiten erklärte wofür jedes Detail stand, merkte ich, dass er noch ewig so weiter erzählen würde, wenn ich das Gespräch nicht irgendwie beenden konnte. Ich beschloss auf mein unwohles Gefühl zu achten und trennte mich von ihm. Ein paar Meter weiter jedoch musste ich mich setzen, tief durchatmen, über seine Worte nachdenken und weinen. Er hatte mich eingeladen, länger in Bacalar zu bleiben und mich in der Kunst des Lebens zu unterweisen. Das klang so krank und gruselig und gleichzeitig so abgefahren und wie ein Abenteuer am anderen Ende der Welt, dessen Chance sich nie wieder bieten wird. Ich hatte nicht wirklich vor ihn noch einmal aufzusuchen, aber ich wollte dennoch die Chance offen lassen, dass ich ihm vielleicht durch Schicksal noch mal begegnen und sich evtl. doch irgendetwas in die Richtung ergeben würde.

Wenn ihr mal in Bacalar seid und Bock auf ein Abenteuer habt, haltet Ausschau nach dem Mann der das Gemälde unter der Kuppel gemalt hat!

Und so, nach diesem seltsamen schweren Tag, der wirklich der schwerste und einsamste auf der ganzen Reise war, traf ich dennoch gerade an diesem Tag den Entschluss, nicht nach Chetumal weiter zu reisen, wie ich es geplant hatte. Der mysteriöse Mann hatte gesagt: „Was willst du denn da?? Da gibt es nichts zu sehen.“ Außerdem hatte ich bloß einen Schlafsaal und kein Einzelzimmer buchen können, und ich fühle mich nicht wohl mit Fremden im selben Raum zu schlafen. Auch Conni Biesalski war nicht begeistert von Chetumal gewesen. Also beschloss ich, obwohl ich mich bisher so unwohl in Bacalar fühlte, den bereits gebuchten und nicht mehr stornierbaren Aufenthalt in Chetumal bleiben zu lassen, sondern eine Nacht länger in Bacalar zu bleiben und anschließend nach Tulum zurück zu reisen. Noch mehr neue Orte wollte ich erst mal nicht mehr kennen lernen und der Gedanke noch etwas länger in Tulum zu sein, wo ich mich auskannte, machte mein Herz doch etwas leichter.

An diesem Abend weinte ich mich mit vertrauter Musik in diesem komischen, engen Trailer, in dem ich mich noch nicht wirklich wohl fühlte, in den Schlaf und sagte zu mir selber, dass es dumm war, ganz alleine für so lange Zeit so weit weg zu reisen. Ich hatte noch 4 Wochen vor mir und an diesem Abend dachte ich:

 

„What the fuck? Wie willst du das jemals noch durchstehen? Eine Woche noch – das würdest du schaffen. Aber vier?? Mach so etwas Wahnsinniges nie wieder, nur weil du Freiheit suchst! Du kannst auch zu Hause glücklich sein, mit all dem Vertrauten und Deutschen, was du da hast. Und mit deinen Lieben.“

 

Ich sehnte mich also nach meiner Komfortzone. Die, aus der ich zuvor tagtäglich ausbrechen wollte als ich vom Wegreisen geträumt hatte, weil ich in meinem deutschen Alltag mit vielem unglücklich war. Da diese Gedanken genau das aussprachen, was der Mann vorhin kritisiert hatte, machten sie mich umso trauriger und ich fühlte mich hundsmiserabel. Aber dieser eine Tag sollte zum Glück der einzige in den ganzen 5 Wochen bleiben, an dem ich die Reise bereute.

Schreibt mir doch bitte mal, ob ich mal einen Blogeintrag darüber verfassen soll, was ich brauche, damit ich mich wohl fühle, ein Zuhause oder das Reisen, Freiheit oder Geborgenheit, und was Zuhause für mich eigentlich bedeutet. Das Thema würde hier den Rahmen sprengen, aber darüber habe ich viel nachgedacht, also sagt Bescheid, ob euch das interessiert oder wie eure Ansichten dazu sind.

 

Casita Carolina – meine Unterkunft

 

Donnerstag, 17. Februar 2016 – Über den eigenen Schatten springen lohnt sich.
Ich bin ein sehr introvertierter Mensch. Doch aus der Not heraus habe ich mich heute morgen überwunden gezielt Menschen anzusprechen mit dem Ziel Bekanntschaften zu machen und nicht mehr allein zu sein. So etwas fällt mir normalerweise sehr schwer, zumindest, wenn ich allein bin. Aber mein schlimmes Gefühl von Einsamkeit war offenbar notwendig, um diesen Schritt zu gehen. Hätte ich mich nicht so schrecklich gefühlt, wäre ich diesen Schritt nicht gegangen und so finde ich einen Sinn in dem Leid. Denn dadurch habe ich so viel Gutes gewonnen, welches die schwierige Situation und das damit verbundene Gefühl für mich um 180 Grad drehte. Ich habe ein junges deutsches Paar kennen gelernt, mit denen mich mehr verband, als ich jemals erwartet hätte.

Anja und Peter waren in meinem Alter. Wie sich heraus stellte, lebten sie in Deutschland nicht weit von mir. Die leichte rheinländische Mentalität oder möglicherweise auch der ähnliche Sprachduktus gaben mir gleich ein wohliges Gefühl bei den beiden. Wie sich außerdem auch noch herausstellte erging es den Zweien bei ihrer Ankunft in Bacalar genau wie mir. Sie hatten sich gedacht, „Was ist das denn für ein einsamer Ort? Und die tolle Lagune ist auch nichts anderes als ein See!“ Ich musste so lachen, ich verstand mich auf Anhieb so gut mit den beiden. Sie waren übrigens auch hier, weil sie Connis Empfehlung gelesen hatten. Und noch mehr Gemeinsamkeiten konnten wir finden. Die beiden hatten wie ich ein rumänisches Hundeweibchen und sie waren auch Fan von Trailerpark. Für den Rest des Aufenthalts waren wir also ein Team. Ich war sehr dankbar, dass die zwei mir versicherten, dass ich mich keinesfalls als das fünfte Rad am Wagen empfinden müsse und sie meine Bekanntschaft ebenfalls als bereichernd empfanden.

Kurz nach unserem Kennenlernen gingen wir zusammen an dem gestern entdeckten Platz frühstücken und haben uns super viel unterhalten! Es ist selten, dass ich das Gefühl bei Menschen habe einfach so sein zu können wie ich bin und mich über die selben Themen mit ihnen unterhalten zu können. An diesem Morgen – naja, es war schon eher Mittag – habe ich zum ersten mal Chilaquiles gegessen, die sind seitdem mein mexikanisches Lieblingsessen!

Anschließend gingen wir gemeinsam etwas zu Essen einkaufen. Mit anderen zusammen fiel mir das wesentlich leichter und es half mir auch für die spätere Zeit, in der ich wieder allein war, mich zu trauen allein im Ausland für mich einzukaufen und für mich zu kochen. Den Nachmittag verbrachten wir am Wasser. Wir chillten und sonnten uns auf den Sonnenliegen. Hach, wie gerne ich das jetzt gerade wieder tun würde. Gemeinsam ist das auch so viel schöner. Ab und zu haben wir uns unterhalten oder auch nur Musik gehört. Ich war auch in der Lagune schwimmen, wollte mal so weit raus, bis ich bei der dunkelblauen Farbe angekommen war. Weiter vorne war das Wasser eher türkis und hellblau und ich wollte wissen was dort ist, wo es dunkelblau wurde. Wurdet ihr schon mal beim Schwimmen von der Polizei angehalten? Ich auch nicht – bis zu diesem Tag! Der Polizist auf dem Boot sagte mir ich dürfe nicht so weit raus schwimmen. Zumindest glaube ich, dass es das war, was er sagte und schwamm lachend zurück zum Ufer.

Wasserpolizei
Wasserpolizei

Abends aßen wir gemeinsam auf der Terrasse von Anja und Peter, die im Gegensatz zu mir einen ordentlichen Bungalow mit Küche hatten. Wie schön bei ihnen zu Gast sein zu dürfen! Die beiden hatten am Abend zuvor eine richtig coole Bar entdeckt. Dort gingen wir heute hin und das Bacalar von heute war ein ganz anderes als noch am Tag zu vor. Es war auf einmal lebhaft und mir ging es richtig gut. Ich hatte Freunde gefunden und durfte mit ihnen kochen, essen und Cocktails trinken gehen in einer schönen, modernen Bar. Wer hätte so eine Location an diesem gestern noch so verlassen scheinenden Ort erwartet? Warum kann die Playita Bar, so wie sie ist, nicht in Deutschland sein – mit der Lagune und dem Wetter und allem?! Sie ist atemberaubend schön. Und so war auch der Abend. Wir führten inspirierende Gespräche darüber, dass wir alle wieder mehr Musik machen wollten und wie wir uns das vorstellen.

Playita Bar

 

Nach diesem Abend war ich – im Gegenteil zu gestern – ziemlich motiviert, inspiriert, fröhlich, angeheitert und albern drauf. Hier der Beweis.

 

Freitag, 18. Februar 2016 – mit sich und der Welt im Reinen sein
Alle auf dem Gelände waren extra früh aufgestanden, um den „atemberaubenden“ Sonnenaufgang über dem See zu fotografieren. Ich war dazu zu müde. Und so spektakulär fand ich’s auch nicht, schon gar nicht, wenn allemann da aufgereiht mit ihren Kameras standen. Da genoss ich das Spektakel lieber im Hintergrund auf der Terrasse während ich verschlafen meinen Kaffee schlürfte.

Ansonsten haben wir an diesem Tag nicht viel getan und vor allem relaxt – ein wenig habe ich außerdem meine bald bevorstehende Einreise in die USA vorbereitet. An unserem letzten gemeinsamen Abend beschlossen wir noch mal in die Playita Bar zu gehen und diesmal dort zu Abend zu essen. Meine Pizza war super, mit Birne, Minze und weißem Käse. Zum Ausklang des Abends haben wir drei dann noch mit dem Tablet im WLan-Bereich unserer Unterkunft gesessen und YouTube-Videos von Trailerpark, von Alligatoah, von Anjas und Peters musikalischem Freund und von meiner Wenigkeit angeguckt. Anschließend war ich so inspiriert, dass ich noch nicht schlafen gehen wollte. Ich fühlte mich zum ersten Mal auf dieser Reise frei, gut aufgehoben und mit mir und der Welt im reinen. So legte ich mich mit dem Handy und einer Kerze, die ich ebenso wie ein Feuerzeug in meinem Wohnwagen fand, auf den Steg – unter mir die Lagune und über mir die Sterne und der Mond. Ich schrieb ein paar Songtextentwürfe, genoss die Freiheit und die von weiter weg zu hörende mexikanische Musik und war unglaublich dankbar.

Samstag, 19. Februar 2016 – nach Hause kommen
Nachdem wir ein wenig von dem übrigens bayrischen Besitzer der Unterkunft aufgehalten wurden, da er uns noch sehr viel über seine politischen Ansichten mitzuteilen hatte, waren Anja und Peter so cool mich mit ihrem Leihwagen zurück nach Tulum zu nehmen. Sie würden bald wieder nach Deutschland abreisen und mussten ohnehin in die Richtung. Ein Glück ging alles gut, denn wir mussten tanken, hatten aber keinen Plan, was genau wir tanken mussten. Aufregung pur als wir fürchteten das Auto könne uns um die Ohren fliegen. Aber wir bretterten wohlbehütet zum Trailerpark-Album durch den gar nicht mal so hübschen Dschungel, in den ich zwischendurch auch mal reinpinkeln musste – Premiere! Ich habe in den Dschungel gepinkelt. Und ich war übelst glücklich und motiviert wieder mehr Musik zu machen und vielleicht sogar eine Band zu gründen, unterhaltsame Texte zu schreiben und vielleicht zusammen etwas zu reißen und auf Bühnen zu stehen. Diese Motivation behielt ich den restlichen Urlaub bei und sammelte viele Ideen. Darüber hinaus war ich den beiden dankbar Geld für eine Busfahrt sparen zu können. Als sie mich wenig später vorm Hostel in Tulum absetzten und ich sozusagen zurück war, war dies das erste mal, dass ich auf meiner Reise so eine Art Gefühl hatte, zu Hause zu sein.

Wie es in Tulum weiterging, liest du hier.

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3 Antworten

  1. Hallo
    Zunächst ich beneide jeden der den Mut hat auf neue Menschen zu zu gehen.
    Ich wünschte ich kann das.
    Zu den Blog Beitrag was ein zu Hause zu einem zu Hause macht sag ich ja mach bitte 😊

    Ich danke das du alles so offen teilst

    Ich wünsche Dir Glück und Gottes Segen

    Gruß Amras aka Michael

    1. Danke Amras für deinen Kommentar.
      Ich kann das auch gar nicht gut. Wie beschrieben, es ging mir richtig schlecht mit dem Gefühl der Einsamkeit, so sehr, dass ich mich gezwungen fühlte über meinen Schatten zu springen. Und somit hatte dieses schlimme Gefühl am Ende zu was Gutem geführt. 🙂 Wenn man es einmal geschafft hat, ist es nur noch eine Frage der Übung und Gewohnheit.
      Dir auch Gottes Segen,
      Rebecca

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