Monat: Dezember 2016

5 Dinge, die Traurige an Weihnachten brauchen!

„Fröhliche Weihnachten!”, “Frohes neues Jahr!” Gegen Ende des Jahres scheint uns jeder zu sagen, dass wir fröhlich sein sollen. Manche von uns haben dieses Jahr einen geliebten Menschen verloren – ein Familienmitglied, einen Freund oder ein Haustier. Manche verarbeiten ein Trauma, kämpfen gegen Angstzustände oder Depressionen. Für uns scheinen die Feiertage eher etwas zu sein, was …

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Bacalar – die Lagune der sieben Farben

Auf meiner 5-wöchigen Reise nach Mexiko und die USA war mein erster Stop Tulum. Hier kannst du lesen, was ich dort erlebt habe. Nach einer Woche, die ich dort verbracht hatte, ging es weiter Richtung Süden in den kleinen Ort Bacalar. Dieser Ort liegt nahe der Grenze zum Staat Belize und liegt an der Laguna Bacalar, dem sogenannten See der sieben Farben. Der See heißt so, weil er in vielen verschiedenen Türkis- und Blautönen schillert. Die Lagune ist sagenumwoben. Der Ort Bacalar selbst ist sehr ursprünglich und wird wenig von Touristen heimgesucht. Das stellte ich mir sehr schön vor, aber wurde dann doch zur großen Herausforderung für mich. Warum? Lest selbst …

Mittwoch, 17. Februar 2016 – „Wo bin ich hier gelandet?“
Als ich nachmittags in Bacalar aus dem Bus stieg bekam ich einen kleinen Kulturschock. Der Ort war einsam und es herrschte eine Totenstille. Noch dazu war es super heiß und schwül, vermutlich da der Ort nicht direkt am Meer lag sondern mitten in der Natur an einem großen See. Nachdem ich zuvor in Tulum keinerlei Probleme mit Moskitos gehabt hatte, schienen sie hier überall zu sein.

Zunächst machte ich mich auf den Weg zu meiner Unterkunft, Casita Carolina. Diese Unterkunft fand ich durch Conni von Planet Backpack. Da ich keine Menschenseele sah, ging ich einfach mal auf’s Grundstück und fragte den Gärtner. Der holte dann eine Frau, die kaum Englisch sprach. Gut dass ich das Semester zuvor einen Spanisch-Anfängerkurs belegt hatte. Meine Unterkunft bestand aus einem winzigen, muffigen Wohnanhänger.

Hier wohn‘ ich

 

Dass es am See mehr Mücken geben würde, hatte ich schon vermutet und mir im Vorhinein in Tulum Anti-Mückenspray gekauft. Davon ließen diese Viecher hier sich aber nicht abschrecken. Selbst als ich unter der Dusche stand belagerten sie sowohl mich als auch meine Klamotten. Es war unmöglich nicht gestochen zu werden. Das traf allerdings nur auf Bacalar zu. An allen anderen Orten meiner Reise hatte ich vor Moskitos meine Ruhe, zumindest während der Zeit als ich da war, sprich Februar/März.

Anschließend machte ich mich – wie immer, wenn ich an einem neuen Ort ankomme – auf die Reise durch die Straßen, um mir Ortskenntnis anzueignen, herauszufinden, wo ich Geld abheben und wo ich etwas zu essen bekommen könnte. Der Ort schien menschenleer. Ich schien die einzige Person inmitten von Mexikanern zu sein, die man alle Nase lang mal traf. Sonst Leere. Auch Restaurants fand ich auf Anhieb keine. Ab und zu sah ich mal vereinzelt kleine „Tante Emma“- oder „Tante Eda“-Läden. … Das war ein Witz. Eda ist ein mexikanischer Vorname. Ach, wie auch immer! In solche Läden traute ich mich nicht rein. Ich fühlte mich hilflos, einsam und verloren und wünschte mir plötzlich doch Touristen zurück. Warum wurden die immer so schlimm dargestellt? Was ist falsch an Touristen? Ist es wirklich so viel besser an einem „ursprünglichen“ Ort zu sein, an dem man der einzige Ausländer ist? All so etwas begann ich nun zu überdenken und merkte, ich bin nun mal Deutsche, ich bin Touristin. Und als einzelne Touristin in einem Ort, in dem nur die Menschen leben, die dort ihr ganzes Leben lang schon leben, fühlte ich mich wie ein Alien, wie ein Eindringling und ich wusste, dass man mir sofort ansieht, dass ich nicht von dort bin.

Eindrücke aus Bacalar

Zu allem Überfluss geriet ich auf meiner Suche nach etwas Essbarem – ich hatte inzwischen riesigen Hunger – in einen Hinterhof voller männlicher, mich anstarrender Mexikaner. Ich wäre am liebsten im Boden versunken oder auf dem Absatz umgekehrt. Um es nicht noch peinlicher zu machen fragte ich nur noch pro forma und obwohl ich die Antwort schon kannte: „Tienen comida?“ und auf sein „No.“ hin machte ich kehrt und ging schnell weiter meines Weges. Zum Glück fand ich dann doch einen kleinen Hinterhof, wo es etwas zu Essen gab. Ich bestellte mir eine Pizza und einen Saft. Die Pizza schmeckte – wie die meisten in Mexiko – nicht soooo prall, wurde dafür umso penetranter von Fliegen belagert.

Nach dem Essen fand ich dann einen Platz, welcher offensichtlich der zentrale Platz des Ortes war. Leben tummelte sich hier, hier waren viele Geschäfte, Restaurants und sogar ein Hostel mit jungen Touristen. Na, wer hätte es gedacht. Und dieser Platz war nicht mal weit von meiner Unterkunft entfernt. Und der einzige Geldautomat des Ortes befand sich hier. Ich war wohl in einem großen Bogen um den Platz herum gegangen. Hier war sogar eine Bühne aufgebaut und eine Zeremonie schien vorbereitet zu werden. Eindrücke hab ich euch in dem Video festgehalten.

Der geheimnisvolle „Prophet“
Mal wieder wurde ich von einem etwas älteren Mexikaner angesprochen. Dieser hier sprach verhältnismäßig echt gut Englisch. Er erzählte auch davon, dass er viel rum gekommen ist. Seine Gesprächsthemen gingen jedoch sehr schnell tiefer und wurden philosophisch. So sehr ich philosophische Themen auch mag, ich kannte diesen Mann nicht und hatte mich bisher an diesem fremden Ort auch noch nicht sonderlich wohl in meiner Haut gefühlt. Dies wurde jetzt noch verstärkt. Er sprach darüber, wie die Technologie uns Menschen von uns selbst entfernt. Er sagte, wir seien geistlich tot, müssen uns wieder mit der Natur verbinden, haben Angst im Dunkeln und meinen ohne Technologie und Modernes können wir nicht überleben. Somit sind wir das schwächste Tier von allen, obwohl wir glauben, wir seien das stärkste, denn alle anderen Tiere kommen in der Natur zurecht. Dieser Mann und seine Erzählungen waren mir sehr unangenehm, aber zur gleichen Zeit zog er mich in seinen Bann ich spürte wie ich mich unaufgefordert zu öffnen und von meinen persönlichsten Kämpfen zu erzählen begann. Offenbar hatte ich das Gefühl, er hätte vielleicht etwas Weises dazu zu sagen. Ich spürte, dass der Mann irgendwie Recht hatte. Irgendwie hatte er Ahnung vom Leben, mehr als ich. Irgendwie zog es mich an und zur gleichen Zeit verschloss ich mich davor, so als wolle ich die Wahrheit nicht wahrhaben, weil sie zu weh tut. Er erinnerte mich verdammt stark an Jesus Christus.

Mitten auf dem Platz steht eine Kuppel. Sie ist von innen bemalt und als er erzählte, das sei sein Gemälde und mir in allen Einzelheiten erklärte wofür jedes Detail stand, merkte ich, dass er noch ewig so weiter erzählen würde, wenn ich das Gespräch nicht irgendwie beenden konnte. Ich beschloss auf mein unwohles Gefühl zu achten und trennte mich von ihm. Ein paar Meter weiter jedoch musste ich mich setzen, tief durchatmen, über seine Worte nachdenken und weinen. Er hatte mich eingeladen, länger in Bacalar zu bleiben und mich in der Kunst des Lebens zu unterweisen. Das klang so krank und gruselig und gleichzeitig so abgefahren und wie ein Abenteuer am anderen Ende der Welt, dessen Chance sich nie wieder bieten wird. Ich hatte nicht wirklich vor ihn noch einmal aufzusuchen, aber ich wollte dennoch die Chance offen lassen, dass ich ihm vielleicht durch Schicksal noch mal begegnen und sich evtl. doch irgendetwas in die Richtung ergeben würde.

Wenn ihr mal in Bacalar seid und Bock auf ein Abenteuer habt, haltet Ausschau nach dem Mann der das Gemälde unter der Kuppel gemalt hat!

Und so, nach diesem seltsamen schweren Tag, der wirklich der schwerste und einsamste auf der ganzen Reise war, traf ich dennoch gerade an diesem Tag den Entschluss, nicht nach Chetumal weiter zu reisen, wie ich es geplant hatte. Der mysteriöse Mann hatte gesagt: „Was willst du denn da?? Da gibt es nichts zu sehen.“ Außerdem hatte ich bloß einen Schlafsaal und kein Einzelzimmer buchen können, und ich fühle mich nicht wohl mit Fremden im selben Raum zu schlafen. Auch Conni Biesalski war nicht begeistert von Chetumal gewesen. Also beschloss ich, obwohl ich mich bisher so unwohl in Bacalar fühlte, den bereits gebuchten und nicht mehr stornierbaren Aufenthalt in Chetumal bleiben zu lassen, sondern eine Nacht länger in Bacalar zu bleiben und anschließend nach Tulum zurück zu reisen. Noch mehr neue Orte wollte ich erst mal nicht mehr kennen lernen und der Gedanke noch etwas länger in Tulum zu sein, wo ich mich auskannte, machte mein Herz doch etwas leichter.

An diesem Abend weinte ich mich mit vertrauter Musik in diesem komischen, engen Trailer, in dem ich mich noch nicht wirklich wohl fühlte, in den Schlaf und sagte zu mir selber, dass es dumm war, ganz alleine für so lange Zeit so weit weg zu reisen. Ich hatte noch 4 Wochen vor mir und an diesem Abend dachte ich:

 

„What the fuck? Wie willst du das jemals noch durchstehen? Eine Woche noch – das würdest du schaffen. Aber vier?? Mach so etwas Wahnsinniges nie wieder, nur weil du Freiheit suchst! Du kannst auch zu Hause glücklich sein, mit all dem Vertrauten und Deutschen, was du da hast. Und mit deinen Lieben.“

 

Ich sehnte mich also nach meiner Komfortzone. Die, aus der ich zuvor tagtäglich ausbrechen wollte als ich vom Wegreisen geträumt hatte, weil ich in meinem deutschen Alltag mit vielem unglücklich war. Da diese Gedanken genau das aussprachen, was der Mann vorhin kritisiert hatte, machten sie mich umso trauriger und ich fühlte mich hundsmiserabel. Aber dieser eine Tag sollte zum Glück der einzige in den ganzen 5 Wochen bleiben, an dem ich die Reise bereute.

Schreibt mir doch bitte mal, ob ich mal einen Blogeintrag darüber verfassen soll, was ich brauche, damit ich mich wohl fühle, ein Zuhause oder das Reisen, Freiheit oder Geborgenheit, und was Zuhause für mich eigentlich bedeutet. Das Thema würde hier den Rahmen sprengen, aber darüber habe ich viel nachgedacht, also sagt Bescheid, ob euch das interessiert oder wie eure Ansichten dazu sind.

 

Casita Carolina – meine Unterkunft

 

Donnerstag, 17. Februar 2016 – Über den eigenen Schatten springen lohnt sich.
Ich bin ein sehr introvertierter Mensch. Doch aus der Not heraus habe ich mich heute morgen überwunden gezielt Menschen anzusprechen mit dem Ziel Bekanntschaften zu machen und nicht mehr allein zu sein. So etwas fällt mir normalerweise sehr schwer, zumindest, wenn ich allein bin. Aber mein schlimmes Gefühl von Einsamkeit war offenbar notwendig, um diesen Schritt zu gehen. Hätte ich mich nicht so schrecklich gefühlt, wäre ich diesen Schritt nicht gegangen und so finde ich einen Sinn in dem Leid. Denn dadurch habe ich so viel Gutes gewonnen, welches die schwierige Situation und das damit verbundene Gefühl für mich um 180 Grad drehte. Ich habe ein junges deutsches Paar kennen gelernt, mit denen mich mehr verband, als ich jemals erwartet hätte.

Anja und Peter waren in meinem Alter. Wie sich heraus stellte, lebten sie in Deutschland nicht weit von mir. Die leichte rheinländische Mentalität oder möglicherweise auch der ähnliche Sprachduktus gaben mir gleich ein wohliges Gefühl bei den beiden. Wie sich außerdem auch noch herausstellte erging es den Zweien bei ihrer Ankunft in Bacalar genau wie mir. Sie hatten sich gedacht, „Was ist das denn für ein einsamer Ort? Und die tolle Lagune ist auch nichts anderes als ein See!“ Ich musste so lachen, ich verstand mich auf Anhieb so gut mit den beiden. Sie waren übrigens auch hier, weil sie Connis Empfehlung gelesen hatten. Und noch mehr Gemeinsamkeiten konnten wir finden. Die beiden hatten wie ich ein rumänisches Hundeweibchen und sie waren auch Fan von Trailerpark. Für den Rest des Aufenthalts waren wir also ein Team. Ich war sehr dankbar, dass die zwei mir versicherten, dass ich mich keinesfalls als das fünfte Rad am Wagen empfinden müsse und sie meine Bekanntschaft ebenfalls als bereichernd empfanden.

Kurz nach unserem Kennenlernen gingen wir zusammen an dem gestern entdeckten Platz frühstücken und haben uns super viel unterhalten! Es ist selten, dass ich das Gefühl bei Menschen habe einfach so sein zu können wie ich bin und mich über die selben Themen mit ihnen unterhalten zu können. An diesem Morgen – naja, es war schon eher Mittag – habe ich zum ersten mal Chilaquiles gegessen, die sind seitdem mein mexikanisches Lieblingsessen!

Anschließend gingen wir gemeinsam etwas zu Essen einkaufen. Mit anderen zusammen fiel mir das wesentlich leichter und es half mir auch für die spätere Zeit, in der ich wieder allein war, mich zu trauen allein im Ausland für mich einzukaufen und für mich zu kochen. Den Nachmittag verbrachten wir am Wasser. Wir chillten und sonnten uns auf den Sonnenliegen. Hach, wie gerne ich das jetzt gerade wieder tun würde. Gemeinsam ist das auch so viel schöner. Ab und zu haben wir uns unterhalten oder auch nur Musik gehört. Ich war auch in der Lagune schwimmen, wollte mal so weit raus, bis ich bei der dunkelblauen Farbe angekommen war. Weiter vorne war das Wasser eher türkis und hellblau und ich wollte wissen was dort ist, wo es dunkelblau wurde. Wurdet ihr schon mal beim Schwimmen von der Polizei angehalten? Ich auch nicht – bis zu diesem Tag! Der Polizist auf dem Boot sagte mir ich dürfe nicht so weit raus schwimmen. Zumindest glaube ich, dass es das war, was er sagte und schwamm lachend zurück zum Ufer.

Wasserpolizei
Wasserpolizei

Abends aßen wir gemeinsam auf der Terrasse von Anja und Peter, die im Gegensatz zu mir einen ordentlichen Bungalow mit Küche hatten. Wie schön bei ihnen zu Gast sein zu dürfen! Die beiden hatten am Abend zuvor eine richtig coole Bar entdeckt. Dort gingen wir heute hin und das Bacalar von heute war ein ganz anderes als noch am Tag zu vor. Es war auf einmal lebhaft und mir ging es richtig gut. Ich hatte Freunde gefunden und durfte mit ihnen kochen, essen und Cocktails trinken gehen in einer schönen, modernen Bar. Wer hätte so eine Location an diesem gestern noch so verlassen scheinenden Ort erwartet? Warum kann die Playita Bar, so wie sie ist, nicht in Deutschland sein – mit der Lagune und dem Wetter und allem?! Sie ist atemberaubend schön. Und so war auch der Abend. Wir führten inspirierende Gespräche darüber, dass wir alle wieder mehr Musik machen wollten und wie wir uns das vorstellen.

Playita Bar

 

Nach diesem Abend war ich – im Gegenteil zu gestern – ziemlich motiviert, inspiriert, fröhlich, angeheitert und albern drauf. Hier der Beweis.

 

Freitag, 18. Februar 2016 – mit sich und der Welt im Reinen sein
Alle auf dem Gelände waren extra früh aufgestanden, um den „atemberaubenden“ Sonnenaufgang über dem See zu fotografieren. Ich war dazu zu müde. Und so spektakulär fand ich’s auch nicht, schon gar nicht, wenn allemann da aufgereiht mit ihren Kameras standen. Da genoss ich das Spektakel lieber im Hintergrund auf der Terrasse während ich verschlafen meinen Kaffee schlürfte.

Ansonsten haben wir an diesem Tag nicht viel getan und vor allem relaxt – ein wenig habe ich außerdem meine bald bevorstehende Einreise in die USA vorbereitet. An unserem letzten gemeinsamen Abend beschlossen wir noch mal in die Playita Bar zu gehen und diesmal dort zu Abend zu essen. Meine Pizza war super, mit Birne, Minze und weißem Käse. Zum Ausklang des Abends haben wir drei dann noch mit dem Tablet im WLan-Bereich unserer Unterkunft gesessen und YouTube-Videos von Trailerpark, von Alligatoah, von Anjas und Peters musikalischem Freund und von meiner Wenigkeit angeguckt. Anschließend war ich so inspiriert, dass ich noch nicht schlafen gehen wollte. Ich fühlte mich zum ersten Mal auf dieser Reise frei, gut aufgehoben und mit mir und der Welt im reinen. So legte ich mich mit dem Handy und einer Kerze, die ich ebenso wie ein Feuerzeug in meinem Wohnwagen fand, auf den Steg – unter mir die Lagune und über mir die Sterne und der Mond. Ich schrieb ein paar Songtextentwürfe, genoss die Freiheit und die von weiter weg zu hörende mexikanische Musik und war unglaublich dankbar.

Samstag, 19. Februar 2016 – nach Hause kommen
Nachdem wir ein wenig von dem übrigens bayrischen Besitzer der Unterkunft aufgehalten wurden, da er uns noch sehr viel über seine politischen Ansichten mitzuteilen hatte, waren Anja und Peter so cool mich mit ihrem Leihwagen zurück nach Tulum zu nehmen. Sie würden bald wieder nach Deutschland abreisen und mussten ohnehin in die Richtung. Ein Glück ging alles gut, denn wir mussten tanken, hatten aber keinen Plan, was genau wir tanken mussten. Aufregung pur als wir fürchteten das Auto könne uns um die Ohren fliegen. Aber wir bretterten wohlbehütet zum Trailerpark-Album durch den gar nicht mal so hübschen Dschungel, in den ich zwischendurch auch mal reinpinkeln musste – Premiere! Ich habe in den Dschungel gepinkelt. Und ich war übelst glücklich und motiviert wieder mehr Musik zu machen und vielleicht sogar eine Band zu gründen, unterhaltsame Texte zu schreiben und vielleicht zusammen etwas zu reißen und auf Bühnen zu stehen. Diese Motivation behielt ich den restlichen Urlaub bei und sammelte viele Ideen. Darüber hinaus war ich den beiden dankbar Geld für eine Busfahrt sparen zu können. Als sie mich wenig später vorm Hostel in Tulum absetzten und ich sozusagen zurück war, war dies das erste mal, dass ich auf meiner Reise so eine Art Gefühl hatte, zu Hause zu sein.

Wie es in Tulum weiterging, liest du hier.

Tulum | Mexiko & USA-Reise 2016

Fast ein Jahr ist meine große Reise nun schon her. Und groß ist sie in den Augen so richtiger reiseerfahrener sicher auch nicht. Für mich war sie groß – die größte, die ich je gemacht habe. Ich reiste erstmals völlig allein, erstmals für 5 Wochen und erstmals nach Nordamerika. Heute schreibe ich nun endlich darüber.

Warum erst jetzt?

Nun es ergab sich so, dass unmittelbar nach dieser Reise in meinem Leben große Umstellungen anstanden und ich zusätzlich auch noch psychisch erkrankte. Daher fand ich noch nicht die Zeit und Kraft dazu meine Erfahrungen der Reise zu dokumentieren. Bevor das Jahr doch nun bald vorbei ist, möchte ich zumindest die Blogbeiträge verfassen, in denen es sich um den Trip als solchen handelt – sprich, “wo war ich wie lang?”, “wie war es dort?”, was habe ich erlebt?”. Ich verfasse jeweils einen Beitrag pro Station auf meiner Reise.

Was die Reise mit mir persönlich gemacht hat, auf spiritueller Ebene, wenn man so will – das werde ich dann einmal in Ruhe in einem gesonderten Post aufschreiben.

Dies ist nun also der erste von fünf Blogposts und es geht um meine erste Station: “Tulum”.

Die weiteren Posts erzählen von Bacalar, New Orleans und der Isla Holbox. In Cancun habe ich lediglich mehrmals Zwischenstation gemacht, deshalb werde ich diese Station in einem Blogpost zusammenfassen mit allgemeinen Erzählungen zur Reise an sich (“wie war der Flug?”, “wie war es am Flughafen?”, etc.).

Stationen meiner Reise

  • Von meiner insgesamt 5-wöchigen Reise war ich die ersten beiden Wochen in Mexiko, genauer gesagt im Bundesstaat Quintana Roo auf der Yucatan-Halbinsel. Hier hielt ich mich hauptsächlich in Tulum auf, war aber auch für einen Kurztrip im Süden in einem kleinen Ort namens Bacalar nahe der Grenze zum Staat Belize.
  • Nach den ersten beiden Wochen flog ich für eine Woche in die Vereinigten Staaten von Amerika nach New Orleans, um im Anschluss daran zwei weitere Wochen in Quintana Roo in Mexiko zu verbringen – diesmal auf der Isla Holbox.
  • Die ganze erste Woche meiner aufregenden Reise verbrachte ich in Tulum. Für drei Übernachtungen fuhr ich dann nach Bacalar und kehrte anschließend für weitere drei Übernachtungen nach Tulum zurück.

Tulum kenne ich durch Nilam Farooq aka daaruum, die ein Jahr zuvor hier war und in deren beiden Vlogs es so interessant und schön aussah, dass ich mich schon Monate zuvor über Tulum informiert hatte und ganz interessiert war. Faszinierend fand ich z.B. die Cenotes, die ich unbedingt besuchen wollte.

Aber auch schon lange zuvor hatte ich mir auf YouTube schon viele Videos über Mexiko angeguckt und war lange schon interessiert an der Andersartigkeit dieses Landes und der spanischen Sprache. Mir gefiel die Nähe zu den Vereinigten Staaten von Amerika, die Sonne und Wärme, Kaktusse und Western-Filme, bunte Häuser und Cowboy-Hüte …

Ich erinnere mich noch an den Moment, als ich nach einem langen Flug und einer aufregenden Busfahrt von Cancun über Playa del Carmen abends im Dunkeln in Tulum ausstieg und so viele neue Eindrücke auf mich einprasselten. Gut, auch der Flug und die Einreise, die dem voraus gingen, waren aufregend, doch dies erzähl ich euch in einem anderen Post.

 

Tulum

Mittwoch, 10. Februar 2016
In Tulum ausgestiegen nahm ich also viele neue Reize wahr: das warme und feuchte Klima, die Gerüche, die so anders, so exotisch, so nach Urlaub dufteten, die Luft, die Hippie-Läden, die Musik. Ich liebe das Gefühl in einem völlig fremden Land auf mich allein gestellt zu erleben, dass ich mich selbstständig zurecht finde. Das ist ein tolles Gefühl. Und so freute ich mich, dass ich auf dem Weg zum Hotel mir sogar schon das erste mal etwas zu Essen gekauft habe. Ich wollte mich mit nicht ganz so unbekanntem langsam vortasten und kaufe mir ein Sandwich-Baguette, von dem ich die andere Hälfte gleich am nächsten Morgen zum Frühstück essen konnte – gut voraus geplant. So konnte ich beruhigter schlafen, da ich ja noch gar nicht wusste, wie das dort alles so ablief. Achja, bei dem Einkauf hatte ich gleich die Gelegenheit, mein bisschen Spanisch zu erproben, als mir der Preis gesagt wurde. Bis ich das Umrechnen in Euro allerdings im Kopf drauf hatte, vergingen ein paar Tage, aber ich hatte mir in weiser Voraussicht eine Währungs-App auf dem Smartphone installiert.

In meinem Hostel, dem Quintana Roots, bin erst mal todmüde ins Bett gefallen und habe Schlaf nachgeholt.

Mein Hostel

 

Donnerstag, 11. Februar 2016
Am nächsten Tag hatte ich gleich schon Pläne. Um meinen Aufenthalt entspannt gestalten zu können checke ich immer erst mal das wichtigste aus, mache mich mit der Infrastruktur vertraut. Gleich um die Ecke des Hostels war ein großer Supermarkt. Der war echt riesig und gleich fühlte ich mich etwas heimig und weniger exotisch, weil ich mir vorkam wie in einem Rewe, als ich da meinen Einkaufswagen durch die Gänge schob. Zu meiner Erleichterung war der Laden ziemlich modern und hatte eine große Auwahl. Erst mal stattete ich mich mit Wasser Wasser aus, welches man nicht wie in Deutschland aus der Leitung trinken sollte. Außerdem brauchte ich noch Sonnenlicht, da ich nur mit Handgepäck gereist war und deshalb keine Flüssigkeiten mitbringen konnte. Ein paar Müsliriegel zum snacken für den kleinen Hunger oder für unterwegs gaben mir zusätzlich Sicherheit, falls ich mal irgendwo oder irgendwann nicht an etwas Essbares heran kommen würde. Gleich in der Nähe des Supermarktes bei iBike Tulum habe ich mir für mehrere Tage ein Fahrrad geliehen.

Tipp: Der Geldautomat vorm Laden berechnet die höchsten Gebühren von allen, an denen ich in Tulum Geld abgehoben habe. Aber mit der DKB Kreditkarte könnt ihr weltweit gebührenfrei Geld abheben.

Nach diesen Erledigungen hab ich dann mit dem Fahrrad den Strand gesucht und dort mein erstes YouTube Video der Reise gedreht. Den Strand zu finden war gar nicht so einfach, da die Küste mit lauter Hotels zu gebaut ist. Aber ich fand ihn schließlich. Was mir nicht so gut gefiel war, dass der Strand ziemlich weit weg vom Ort Tulum lag und dazwischen nur eine ziemlich trostlose Landstraße lag.

Abends auf meinem Weg mir im Ort Flip Flops zu kaufen, habe ich doch tatsächlich jemanden getroffen, den ich kannte. Es war Markus, mit dem ich gestern kurz am Busterminal des Flughafens gesprochen hatte. Ich hatte eigentlich geglaubt, er sei noch in Playa del Carmen, wo er aber nur eine Nacht verbracht hatte. Wie der Zufall es wollte, war er nun für eine Nacht im selben Hostel wie ich.

Wir verabredeten uns für den Abend zum Abendessen und ich beschloss, dass wir ins Zine gehen. Ein Open Air Kino mit Privaträumen und Abendessen während des Films – mitten im Dschungel. Das Kino kannte ich auch durch Nilams Video und es war wirklich toll, gemütlich, privat, lecker und die Besitzer waren sehr nett und gesprächig.

Zine

 

Zurück im Hotel tranken wir noch gemeinsam ein Sol, ein mexikanisches Bier, während um uns herum lockere Stimmung und laute Musik unter den jungen Hostel-Gästen und Betreibern herrschte. So hatte ich einen sehr schönen Start in mein Abenteuer – und bereits einen nicht sehr geringfügigen Sonnenbrand. Ich krieg sonst selten Sonnenbrand und ich hatte mich eingecremt.

Tipp: setzt eure unvorbereitete Winterhaut vielleicht gerade am Anfang nicht zu lang der Sonne aus. Hatte die Tropensonne wohl ziemlich unterschätzt.

 

Freitag, 12. Februar 2016
Dies sollte Markus’ letzter Tag in Tulum sein. Nach einem gemeinsamen Frühstück hat auch er sich ein Fahrrad ausgeliehen und fuhren dann zusammen zum Strand. Dort kamen wir mit einem Deutschen und einem Japaner ins Gespräch, mit denen wir etwas rumhingen. Genau wie die beiden hatte ich eigentlich wenig Lust die Maya Ruinen zu besichtigen, aber da es Markus’ letzter Tag war, schaute ich die mir mit ihm an.

Maya Ruinen

Anschließend radelten der Deutsche, der Japaner und ein Amerikaner, der inzwischen noch dazu gestoßen war, Markus und ich an der Küste entlang auf der Suche nach etwas Essbarem.

Da Markus sein Fahrrad wieder abgeben musste und uns nicht einig wurden, verzichteten wir auf das Abendessen und ich holte mir abends beim Thailänder etwas. Während ich dort auf mein Essen wartete, kam ein Mariachi ins Lokal und spielte und sang. Das war eine tolle Atmosphäre, ihr könnt einen Ausschnitt davon im Video sehen.

Als ich mir abends auf der Couch im Hostel die Bilder des Tages anschaute, vor allem bei dem, auf dem ich glücklich strahlend im Meer liege, musste ich weinen. Monatelang im grauen Deutschland habe ich auf dieses Abenteuer hingefiebert und war innerlich gar nicht richtig anwesend, sondern gedanklich schon verreist. Und nun wurde dieser Traum endlich Realität. Es war aber auch einfach so toll, gleich einen Menschen kennengelernt zu haben, mit dem ich eine coole Zeit verbringen könnte. Es ist selten, dass ich mich bei Menschen auf Anhieb wohl fühle.

Rebecca am Playa Paraíso, Tulum

Samstag, 13. Februar 2016
Da meine Reise nicht ausschließlich Urlaub war und schon gar nicht von vorne bis hinten durchgeplant, musste ich zwischendurch auch mal arbeiten. Das habe ich genauso gewollt, denn ich wollte für mich ausprobieren, wie es ist auf Reisen zu arbeiten. Ich wollte keinen Urlaub machen, der nichts mit meinem sonstigen Alltag zu tun hat, zumal ich mich dabei eh zu Tode gelangweilt hätte. Ich wollte das diese Reise genauso Teil meines Lebens ist wie sonst. Nur dass ich sonst in Deutschland lebe und nun eben in Mexiko. Ich wollte flexibel bleiben und schauen, wohin es mich verschlägt. Ich wollte bewusst auch vor Ort Dinge zu regeln haben. Ich habe auch vor Ort meine Videos geschnitten und hochgeladen (dafür musste ich aufgrund des schrottigen W-Lans leider einiges meines mobilen Datenvolumens aufbrauchen und der Upload dauerte die ganze Nacht.) An diesem Samstag nun saß ich den ganzen Tag mit meinem Laptop im Gemeinschaftsraum.

Ich liebe dieses Feeling. Einfach mit dem Laptop auf die Couch neben die Steckdose setzen und arbeiten, während die anderen Leute auch dort chillen und Gemeinschaft haben. Und ihr dürft euch das keinesfalls wie einen Konferenzraum in Deutschland vorstellen. Türen und Fenster waren ständig offen – wobei es nicht mal richtige Fenster im Gemeinschaftsraum und den Fluren gab. Das Gebäude ist einfach offen und du bist ständig an der frischen (okay, schwülen) Luft.

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Im Grunde habe ich heute vor allem meine Weiterreise geplant, Unterkünfte gebucht, Busverbindungen raus gesucht, und meinen Kontostand sowie meine Ausgaben durchgecheckt, um einen Überblick über meine Finanzen zu behalten. Ich hatte nämlich keine Lust, mir ständig den Kopf zu zerbrechen, was ich mir leisten kann und was nicht und Sorge zu haben, ob ich plötzlich pleite in Mexiko hocke.

Das Highlight des Tages war budgettechnisch noch drin: ich hatte eine unglaublich schöne Erfahrung im Yoga Dicha Studio. Ich nahm an einem so genannten Soundbath teil. Nachdem wir ein paar Sonnengrüße gemacht haben, legten wir uns auf den Rücken in Shavasana und schlossen die Augen. Die drei Leiter sangen, spielten auf Instrumenten, streichten mit Federn über unseren Körper und versprühten himmliche Düfte um uns herum. Ich ließ mich so tief fallen, fühlte mich unendlich geliebt von diesen Menschen, die mich gar nicht kannten, geliebt von Gott und begann zu weinen, als mir klar wurde, dass ich endlich dort bin, was für mich bisher nur ein ferner, schöner Ort am anderen Ende der Erde war. Ich war dort und habe es ganz allein geschafft. Und dort, mitten in Mexiko, sorgten ein paar fremde Yogis dafür, dass ich mich wohlfühle.

Sie sangen zum Schluss im Kanon ein Lied, welches ich nach wenigen Zeilen mitsingen konnte. Hier kannst du ihn anhören. Der Gesang war aber um einiges lieblicher und anmutiger, das Lied langsamer, die Melodie ein wenig anders.

Estamos unidos por plumas, con plumas construimos nuestras alas.
Volando alto como el pájaro del fuego, volando alto como el pájaro del trueno.

 

Sonntag, 14. Februar 2016
Sonntagmorgen war ich in einem Gottesdienst in der Lighthouse Church. Er war englischsprachig und hauptsächlich von Amerikanern besucht. Die Predigt handelte von Gottes Gnade.

Am Nachmittag dann konnte ich endlich zu den Cenotes. Das sind Löcher oder Höhlen in der Erde, die mit klarem Grundwasser gefüllt sind. Man kann darin schwimmen und tauchen. Es ist herrlich paradiesisch. Ich habe dort auch ein Video für euch gedreht.

Cenotes

Mit dem Fahrrad an diesem Nachmittag über den Highway zu fahren und dabei meine geliebte Boho-Western-Hippie-Spotify-Playlist zu hören fühlte sich so unglaublich gut an. Ich fühlte mich frei. Endlich war ich auf dem großen Kontinent und fühlte mich auf dieser Straße, die so anders aussah als deutsche Landstraßen, fast schon wie auf einem Roadtrip durch die USA, die noch auf mich warten und nach denen ich mich immer am meisten gesehnt hatte.

Montag, 15. Februar 2016
Montag war noch mal ein organisatorischer Tag. Ich habe eine Unterkunft gebucht, eine Post-Karte zur Post gebracht, was sich als sehr abenteuerliches Unterfangen herausstellte, und meine Wäsche zur Wäscherei gebracht. 

Dienstag, 16. Februar 2016
ich glaub hier hab ich die Wäsche abgeholt und so langsam schon mal zusammengepackt.

Ich bin am Dienstag noch mal zum Strand gegangen. Das Wetter war nicht so besonders, es war ziemlich bewölkt, also bin ich nicht schwimmen gegangen. Ich wollte einfach noch etwas mehr vom Strand sehen und bin ihn ein Stück nach Norden entlang gegangen.

Wolkendecke über dem Strand von Tulum

Am Strand setzte ich mich auf eine Bank und versuchte kreative Gedanken für meinen Blog oder für einen Rap-Song zu finden, als ich dann jedoch von einem Mexikaner angesprochen wurde. Das mag ich normalerweise nicht so, vor allem nicht, wenn ich gerade schreiben will. Aber auch generell werde ich nicht gerne angesprochen, sondern habe lieber meine Ruhe. Manchmal sehe ich Menschen, die ich interessant finde. Von denen werde ich gerne angesprochen oder ich spreche sie an – oder ich bin zu schüchtern und es passiert gar nichts. Aber im Regelfall interessieren mich die Menschen nicht, die mich ansprechen. Ich habe dennoch etwas daraus gelernt, dass dieser Mann mich angesprochen hat, und zwar wie einfach es theoretisch ist jemanden mithilfe von Smalltalk in ein Gespräch zu verwickeln und kennen zu lernen.

Er kam aus Valladoid und hat auch mal in Bosten in den USA, daher war sein Englisch etwas besser als dass vieler Mexikaner. Irgendwann verkündete, dass ich mein Rad zurück bringen musste und hatte somit einen guten Anlass, das Gespräch nicht endlos lang werden zu lassen Ich finde es immer gut, wenn ich einen Anlass habe ein Gespräch zu beenden, denn – auch wenn es ab und zu gut ist sich zu unterhalten – ich mag das meistens nur für eine begrenzte Zeit. Die Außnahme bilden wie gesagt Menschen, die mir auf Anhieb sympathisch sind. Mit solchen könnte ich fast ewig sprechen.

Am Mittwoch, den 17. Februar 2016 brach ich gleich morgens nach Bacalar auf. Es fährt ein Bus von Tulum aus direkt dorthin. Wie es in Bacalar war erzähle ich euch in diesem gesonderten Beitrag. Ich blieb dort bis …

Samstag, 20. Februar 2016
Mittags kam ich zurück aus Bacalar und brauchte neuen Proviant. Also verbrachte ich den Nachmittag damit mir Nudeln und Gemüse zu kaufen und chillte danach ein bisschen im Hostel. Bisher war es mir unangenehm gewesen mich länger in der Küche aufzuhalten und dort zu kochen, weil ich ja so introvertiert bin und da meistens jede Menge Leute abhingen. Inzwischen war ich jedoch etwas mutiger geworden, nachdem es mir in Bacalar gelungen war Kontakte zu knüpfen und wir gemeinsam eingekauft und gekocht hatten. Deshalb gab es heute und morgen selbstgemachte Nudeln bei mir.

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Sonntag, 21. Februar 2016
Heute war ich noch mal am Strand und war auch schwimmen. Der Strand war ziemlich überlaufen von mexikanischen Familien, weil Sonntag war. Abends gab es für mich wieder Nudeln im Hostel und beim Essen unterhielt ich mich mit einem Texaner und einem Iren.

Montag, 22. Februar 2016
Dies war der letzte Tag in Tulum für mich und die Sonne schien, also ging ich auch heute noch mal zum Strand. Abends gönnte ich mir ein leckeres mexikanisches Abendessen im Restaurant „La Malquerida“ und brachte dem Chef auf seinen Wunsch hin ein paar deutsche Wörter bei.

Dienstag, 23 Februar 2016
Heute verließ ich Tulum, um für eine Nacht in Cancun zu übernachten, weil am nächsten Tag mein Flug in die USA ging. Darüber werde ich in weiteren Artikeln berichten.

Seht euch hier all meine Bilder aus Tulum an. Über eure Kommentare zu diesem Beitrag würde ich mich freuen. Ihr könnt mir gern auch Fragen stellen, die ich dann in den Kommentaren oder einem neuen Artikel beantworten werde.

Schaue dir alle Bilder aus Tulum an

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Weihnachten am Bosporus

Weihnachten am Bosporus Glockenklang aus der Ferne – aber nicht hier zwischen Bosporus und Blauer Moschee. Da doch eher Muezzin-Gesang aus der Ferne. Oder hält Istanbul an Heiligabend etwa doch eine Überraschung bereit? Alle Jahre wieder. Was in der Kindheit noch einen magischen Zauber versprüht hat, ist irgendwann eine Art erzwungenes Zusammentreffen mit der Erwartung …

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